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Kühlschmierstoff UV-Desinfektion

Kühlschmierstoffe zählen zu den notwendigen Übeln im Fertigungsprozess. Sie werden zur Kühlung und Reduzierung der Reibung an der Werkzeugschneide, zum Abtransport der Späne und zur Wärmeableitung benötigt. An sich verursachen sie zwar nur einen geringen Prozentsatz der gesamten Fertigungskosten, doch sie beeinflussen andere Kosten in der Prozesskette ganz entscheidend. Untersuchungen haben ergeben, dass Kühlschmierstoffe durchschnittlich nur etwa 4 Prozent der direkten Fertigungskosten betragen, die gesamten Prozesskosten jedoch mit rund 20 Prozent beeinflussen. Doch nicht nur unter Kostengesichtspunkten, sondern auch in Bezug auf die Umweltbelastung zählen Kühlschmierstoffe zu den Sorgenkindern in der Fertigung. Allein in Deutschland werden jährlich rund 750 000 Tonnen als chemischer Sondermüll entsorgt.

Sie gelten als eine der Hauptursachen für Hauterkrankungen in der Metallindustrie. Deshalb haben Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften eine Reihe von Regeln und Richtlinien aufgestellt, die die Verwendung bestimmter Inhaltsstoffe und Chemikalien verbietet. Andererseits sind bestimmte Additive notwendig, um die Werkzeugstandzeiten zu verlängern und die geforderten Oberflächengüten zu erzielen. Hier haben die Hersteller von Kühlschmierstoffen in der Vergangenheit schon riesige Fortschritte erzielt und Kühlschmierstoffe entwickelt, deren toxikologische Belastung wesentlich geringer ist als noch vor Jahren. Dennoch sind auch diese Hochleistungs-Kühlschmierstoffe nicht gegen den mikrobakteriellen Befall durch Fremdstoffe gefeit und dadurch hochsensibel.
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